Im Gegensatz zur klassischen passiven Einlage wie z. B. Kork-Leder, Kunststoff- oder Weichpolster Einlagen mit stützender, druckverteilender oder weichbettender Wirkung, ist die sensomotorische Einlage eine aktive Einlage. Durch Aufbringung sogenannter Spots auf bestimmte Bereiche der Einlage wird gezielt Druck auf Bereiche des Fußes ausgeübt um z. B. schwache Muskelgruppen stärker zu aktivieren und im Gegenzug zu starken Muskelgruppen durch das Verlängern der Hebelwege diese Muskeln abzuschwächen. Somit kann durch Tragen Sensomotorischer Einlagen die Koordination verbessert und die Disbalance der Muskelspannung ausgeglichen werden.
Anwendungsbereiche für Sensomotorische Einlagen sind bei Kindern z. B. Knickfüße, Sichelfußstellung in Verbindung mit einwärtsgehen des Fußes oder im Sportbereich für die unterschiedlichsten Sportarten wie Laufen, Tennis usw. und grundsätzlich bei jeder Art von Bewegungs- und Stellungsfehlern, die muskulär bedingt sind.